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Grandfond vs Soufriere 0-2 (22.04.26)

"Newtown Savannah Ground"

Länderpunkt 132 Dominica

Um 9:45 Uhr ging es mit der Fähre für 89 US$ von Martinique nach Dominica. Das Ticket hatte ich bequem eine Woche zuvor Online gebucht. Zwei Stunden später war dann die nächste Insel erreicht. Den QR Code aus der Online Registrierung wollte niemand sehen und ganz schnell hieß es Welcome to Dominica.

Bis zum Checkin waren allerdings noch drei Stunden zu überbrücken und so kam das Turnier im "Newtown Savannah Ground" wie gerufen. Zudem lag noch ein Trottel-Schiff im Hafen und das Klientel irrte herum. Lediglich 15 Minuten Fussweg waren es vom Fährterminal zum Ground.

Der Stadionsprecher konnte dann auch die Spiele bestätigen. Zwei Karibier hatten sich ebenfalls schon früh unter der Überdachung eingefunden und bauten was das Zeug hielt. Gut und gerne 5 Tüten rauchten sie während des Spiels. Ein wahres Schauspiel die beiden. Je ein Tor pro Hälfte reichte zum 2-0 Sieg und Soufriere stand im Finale.

Nach erfolgtem einchecken gab es einen kleinen Stadtrundgang durch das nicht sonderlich gute Roseau. Vorbei am Baseballstadion führte der Weg dann zu einem für karibische Verhältnisse recht guten Supermarkt. Die TK Pizza gab es für satte 10 US$.

Am nächsten Tag hatte ich ein Auto bestellt und so führte der erste Weg zu den Trafalgar Falls. 8 US$ Eintritt wurden für die beiden Wasserfälle aufgerufen. Da heute kein Schiff im Hafen lag, hatte ich den Spot fast für mich alleine. Der Leihwagen hätte sich alleine schon für den Weg zum Flughafen gelohnt, da satte 80 € an Taxikosten aufgerufen werden. Wenn ich es richtig verstanden habe, werden die Preise von der Regierung vorgegeben.

Weiter ging es dann nach Scotts Head, einer Halbinsel im Süden. Der Nachteil eines schifflosen Tags ist allerdings, daß so gut wie alles geschlossen hat. In Soufriere noch an den nicht sonderlich guten Strand, bevor es am frühen Abend zurück nach Roseau ging.

Mittags machte ich mich dann nach Marigot auf, wo ich eine neue Unterkunft hatte. Diese lag in unmittelbarer Flughafennähe und war für den nächsten Morgen recht angenehm. Doch zuvor stand noch das Eröffnungsspiel der neuen Saison auf dem Plan. Der Kick stieg in Portsmouth, im Norden von Dominica.

Doch weit kam ich nicht, denn eine Reifenpanne 10 Kilometer hinter dem Flughafen verhinderte es. Da es keinen Wagenheber im Schrottmobil gab, mußte ich also auf den Servicetechniker warten und das dauerte. Lediglich ein Notrad war vorhanden, was er auch drauf zog.

Mit dem Notrad hatte ich dann auch keinen Bock noch gut eine Stunde bei den schlechten Straßenverhältnissen in den Norden zu fahren und vor allem nicht nach dem Spiel den selben Weg zurückzugondeln und in der Walachei mit erneuter Panne zu stranden.

Ohne das Turnier wäre ich natürlich in den Minibus gesprungen und wäre nach Spielschluss für 100 € Taxikosten zurück gefahren. Das hatte ich im Vorfeld schon recherchiert. Taxifahren auf Dominica geht gar nicht.

Somit wurde der Restabend dann in der Nähe von Marigot verbracht, bevor es am nächsten Morgen um 6:15 Uhr zum Flughafen ging. Mit Inter Carribean und Carribean Airlines ging es zuerst nach Barbados und dann weiter nach Port of Spain. Eine Nacht kam ich hier noch unter. Die Route hatte ich gewählt, weil zu Anfang der Planung ja noch Suriname und Guyana als Alternative in Frage kamen und sich so Trinidad perfekt angeboten hätte.

KLM brachte mich mit zwei Stunden Verspätung zunächst nach Amsterdam und weiter nach Düsseldorf. Bis auf die Reifenpanne war es wieder eine Top Tour in die Karibik mit vielen neuen Eindrücken. Somit fehlt nur noch Montserrat auf dieser Seite der Karibik, aber bis die mal ein Heimspiel kann es noch sehr lange dauern.

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