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Sightseeing Philippinen (08.08. - 17.08.17)

Auf zum Thrilla in Manila, doch 9 Tage ohne Muhammad Ali und Joe Frazier in Manila wären des Guten dann doch zu viel gewesen. So checkte man die Verbindungen von KL auf die Philippinen bei meiner aktuellen Lieblingsairline, die durch top Preise, aber auch durch ewige Verspätungen glänzt. Der berühmte "El Nido" Strand fiel flach, da ab Puerto Princesa noch locker 5 Stunden Bus notwendig gewesen wären und ein recht hoher Kurs via Cebu oder Manila aufgerufen wurde. Also mal nach Strand Nr. 2 auf den Philippinen geguckt und siehe da, zum "White Beach" sind es ab Kalibo Flughafen nur 90 Minuten Fahrt. Geradezu lächerliche 27 € rief die Rot-Weisse Gesellschaft für die vier Stunden Strecke auf. Also eingebucht und das Rückspiel des AFC Cups ( Ceres Negros vs Home United aus Singapur ) dran gegeben. Das fand in Bacalod City statt. Wäre mit Fähre zwar irgendwie gegangen, aber flugtechnisch für 1 Kick zu teuer und zuviel Reisezeit weg. Also kein Stress.

10:40 Uhr sollte Abflug sein, doch als ich um kurz vor 12 Uhr die Augen im Flieger nochmal kurz öffnete, stand wir noch immer auf den Rollfeld. Mit einer Stunde Verspätung setzten wir dann in Kalibo auf. Schon beim Bording wollte die Air Asia Crew den Weiterflug von den Philippinen sehen. Mehr als 2.500 Leuten wurde dieses Jahr schon die Einreise verweigert. Ein verlauster Rastatyp buchte noch mit dem Airport Wifi irgendeinen günstigen Rotz. Einreisekarte ausgefüllt und ohne nochmalige Nachfrage gab es ohne Probleme den Stempel.

Am Flughafen dann wieder ein Schauspiel der Transport-Kober. Meine Fresse waren die nervig. Beim rauchen mal den Security Typen nach der besten Gesellschaft gefragt und so bekam SouthWest Tours den Zuschlag. Zunächst hielt der Typ mir dort noch ein Schild von 1.000 Pesos (16,90 €) unter die Nase. Ein müdes Belächeln und für 600 P gab es dann den Door to Door Service. Geht auch für etwas weniger, wenn man sich selbst um alles kümmert. Gibt es eben 5 Bier weniger, macht bei 100 aber auch nichts ;-). Übrigens gibt's keinen Geldautomaten am Airport, so dass 20 € getauscht wurden.

Zudem konnte man im Reisebus zur Fähre, anstatt sich in einen kleinen 6er zu zwängen. Am Hafen dann per Schnellboot die paar Minuten übergesetzt und per Tricycle zum gebuchten Chill Out Hostel. 3 Nächte für 990 P im 4er m.F. waren ein durchaus guter Kurs, zumal es das erste gute Frühstück seit Tourbeginn gibt. Kurz eingecheckt und ab zum Länderpunkt McDonalds (85/120). Via Beach und Supermarkt dann zurück. Zwar keine brauchbaren Leute, aber dennoch etwas erzählt und neben den Döschen San Miguel von dem kostenlosen Rum vom Hostel genascht.

Morgens dann zum White Beach. Leider war gerade Flut, so dass von Strand nicht viel blieb. Alles komplett mit Bars zugebaut und kaum ein Durchkommen. Viva Mallorca und so war es recht schwer, ein freies Plätzchen unter einer Palme zu finden. Just beim 7 Eleven ein paar San Miguel geholt und schön gechillt. Gegen 14 Uhr wurde es dann unerträglich heiß und so zunächst zurück zum Hostel an den Pool. Hier gab es dann die Red Horse Strong Brausen, die man mit Jamie aus Neuseeland einnahm. Um 16 Uhr wurden erstmal alle Viere im Zimmer von sich gestreckt. Haute ganz schön rein die Plörre.

Doch keine Müdigkeit, denn der Sunset stand an und das Wasser war auch zurück. Eine Hammerlocation bot sich. Ich würde behaupten mein bisher bester Sonnenuntergang. Schön am Stand verweilt und als die Sonne weg war, zurück zum Hostel. Kostenlose Pasta und wiederum kostenloser Rum standen an. Jamie war noch seit Nachmittag dran ;-)

Schon leicht angeheitert dann mit dem Tricycle zu viert in eine Beachbar. 800 Pesos Eintritt und 2 Stunden unlimeted Bier. Zwei Russen beobachtet, die scheinbar die kleinen Philippininnen als Ehefrau kaufen wollten. Ohne vorherigen Sex geht natürlich nichts und das mußten sie den Tussis erstmal beibringen. Göttlich und stilvoller als in Thailand ; -)

Puhhhhh irgendwie und irgendwann zurück. Hammer, was da los war. Für keine 14 €uronen schön gerade in die Kiste. Ein Mädel haben wir gar noch verloren, doch die tauchte am nächsten Mittag recht verstrahlt wieder auf. Morgens dann wie im Vampir-Film, nur kein Licht in die Bude lassen. Für das gute Frühstück rausgequält und nach einer eiskalten Dusche, 3 Tassen Kaffee und ein paar Kippen, gehörte der Tag wieder mir (ok, zwei Aspirin mußten auch sein). Nur gut, dass ich von dem Rum nicht so viel gesoffen habe. Jamie blieb bis zum Sonnenuntergang im Bett, um wieder neu durchzustarten. Ich bin alt, man merkt es immer wieder....

Ansonsten heute am Pool abgehangen und gegen Nachmittag zum Strand, den Rückweg organisiert und alles ganz piano gemacht. Abends nochmal den genialen Sonnenuntergang mitgenommen und 2-3 Kaltgetränke. Will der Vogel beim 7 Eleven mir doch echt 19 einzelne 1er Münzen rausgeben. Ich hasse Münzen und so bedurfte es einer kleinen, aber wirkungsvollen Ansage.

Gibt den Rotz den im Komplettanzug herumlaufenden Chinesen. Auch in der Form noch nicht erlebt. Aber es könnte anders ja ein Sonnenstrahl an den Kadaver kommen. Da ist ja selbst eine Burka nichts dagegen. An die 40 Grad und komplett bekleidet, Hut auf, Sonnenbrille, Handy mit Stick und so ins Wasser. Sachen gibt's. Man muß schon mächtig einen an der Murmel haben. Eh ein komisches Volk, denn wurde sonst für den Europäer noch immer artig Platz gemacht, drängen die Chinks sich unbehelligt vor. Egal wo, oder schleichen mit 0,001 KmH in Gruppen vor dir her. Zum verrückt werden.

Bis zum Picup dann den letzten Tag im Hostel verbracht und zurück nach Kalibo zum Flughafen. Der Abendflug brachte einen dann in die philippinische Hauptstadt. Hier setzte der Flieger dann pünktlich auf und per Taxi sollte es dann zum Hostel gehen. Leider waren keine gelben Taxis vor Ort und so blieben nur die weißen Schleudern. Schon im Vorfeld recherchiert und so wußte man, dass viele ihre Meter nicht einschalten. Kaum drin, rief der Bastard 500 P auf. Nachfrage nach Meter wurde abgelehnt, zu viel Verkehr. Ich geb dir Verkehr, also setz mich wieder ab und somit einmal rund um den Parkplatz und wieder zurück. ATAB. Also der nächste Versuch und den Chef des Ganzen gegriffen. Der dem nächsten dann klar gemacht, dass es nur mit Meter geht. Ging auch und für 135 P war man bei "Sarahs Hostel". 3 Nächte 1200 P im 4er o.F.

Nebenan ist das riesige Shoppingcenter "Robinsons Place" und nur noch im Supermarkt schnell eingekauft. Noch machte die Stadt gar nicht solch einen verlausten Eindruck, wie man gehört hatte. Im Aufenthaltesbereich kam man dann mit einer Philippinin aus Cebu ins Gespräch. Ein paar Brausen später kannte man jeden guten Strand der Inseln. Für die aber leider keine Zeit ist.

Bei gefühlten 50 Grad dann auf Sightseeing gemacht und schon die Ausmaße des Dreckslochs gesehen. Verranzte und verwahrloste Schmocks wo man nur hin guckte. Am Rizal-Park kehrt gemacht, weil dieser nicht überzeugen konnte. Zurück am Hostel dann für Montag einen Flug nach Cebu gebucht. Schlimmer als Manila kann es dort nicht sein. Nachmittags zum Spiel und am Abend in EKZ. Den neuen Planet der Affen 30 Minuten gesehen - mein Gott was ein Rotz. Also Augen zu und gute Nacht.

Letzter Tag in der Hauptstadt und nochmal an der "Promenade" entlang. Das Ziel war "Intramuros", die eigentliche Altstad, die von einer Mauer umgeben ist. Doch auch hier selbes Bild. Pack wohin man nur guckte und bis auf die 0815 Kirche war auch hier nichts zu sehen. Also gemütlich zurück zum Shoppingcenter und mit Kaffee und Kuchen die Zeit vertrieben. Nachmittags dann zum Spiel und Abends noch etwas gegessen. Noch einen Typ mit in der Bude gehabt, der um 12 Uhr eingecheckt hat und den ganzen Tag im Bett verbracht hat. Unglaubliche Leute - unglaublich langweilige.

Der Typ am Morgen noch immer am pennen, aber nun gut, verpasst hat er in Manila wahrlich nichts. Per Uber für 135 P zum Flughafen. Da nicht einzuschätzen war, wie der Verkehr hier ist, zeitig los. Dauerte fast eine Stunde. Das Domestic-Terminal ist a la Frankfurt Hahn und so noch gegenüber Kaffee getrunken. Feuerzeuge waren diesmal direkt zwischen den Elektrogeräte und wurden nicht beanstandet. Beim Flug von Kalibo nach Manila haben die Bastarde wieder eins behalten. Angeblich verboten.

So gut die Preise bei Air Asia auch sind, pünktlich geht bei denen nichts. Heute satte 3 Stunden Verspätung für einen einstündigen Flug (leider gibt es nur in Europa Entschädigung). Reifenwechsel am Flugzeug ;-) Störte mich eigentlich nicht, da ich massig Zeit hatte, aber in einem Terminal ohne Smoking Lounge sieht das schon anders aus. Dazu ein Klo-Mokel der aufpaßt. Mit Mybus dann für 25 P bis zur SM Mall in Cebu. Von hier per Taxi weiter zum "Uncle Tom's Cabin" Hotel. Drei Nächte im EZ m.F. für immerhin 49 €. Cebu ist teuer und alle Absteigen hatten katastrophale Bewertungen. Man muß sich auch mal etwas gönnen.

Und das war im nachhinein eine gute Entscheidung. Nach Check in noch schnell zum Supermarkt und noch gegessen. Nicht ganz so viel Gesocks wie in Manila auf den Straßen, aber dennoch ausreichend. Um 6.30 Uhr ging der Wecker und aus dem Fenster gesehen. Mist, es war aus Eimern am regnen. Eigentlich sollte es zu einer Tagestour auf die Nachbarinsel Bohol gehen. Also wieder in die Kiste und weiter gepennt. Mittags dann mal wieder für 70 Pesos zum Friseur. Wäsche abgegeben und herumgestreunert. Meine Fresse, auch in der zweitgrößten Stadt der Philippinen ist nichts zu sehen. Also den Abend bei ein paar Movies im Hotel verbracht.

Neuer Tag - selber Mist. Wieder am regnen und so gibt es eben nicht die Chocolate Hills und einen netten Strand. Zum Frühstück heute gar nicht erst hingegangen, weil es megaschlecht war. Zu Fuß dann zur Kirche und per Taxi weiter in die SM Mall. Im übrigen werden auf den Philippinen solche Einrichtungen bewacht und dadurch kommen auch die zahlreichen Schmuddels nicht hinein. Eine neue Hose mußte her, denn das gute Stück von Lanzarote war mittlerweile durch. Preise allerdings überall wie bei uns, zumindest bei allen bekannten Labels. Nachmittags per Taxi zurück und rumgeasselt. Abends die Tour weitergebastelt und ein paar Flüge gebucht. Am nächsten Mittag dann zunächst nach Manila und von dort ein Land weiter.

Fazit Philippinen: An was denkt man bei dem Namen? Traumstrände, chilliges Leben, dämliche Europäer die sich Haus-und Bettslavinnen als Ehefrau kaufen. Denkt jemand an Armut? Ich zummindest nicht, zummindest nicht in dem Ausmaß. Meine Fresse war in Manila ein Personal unterwegs. Ganze Familen pennen in der Gosse. Selbstredend, dass die schon fünf Blagen haben und das 6. schon in der Röhre steckt. Verlaust, verranzt, versifft und sehr nervig. Motortaxi, gib mir Münzen, gib mir dies, gib mir das. Wenn man die Hauptspots verläßt, viel Müll und auch wieder unheimlicher Verkehr. Und da macht das scheiss Land sich Gedanken ums rauchen. In Cebu soll angeblich rauchen auf den Hauptstraßen verboten sein. Bei all den Abgasen, kann Nikotin eigentlich nur eine Erholungskur sein. Selbst auf Boracay gibt es reichlich versiffte Ecken. Einmal reicht somit für das Land, hat mir gar nicht gefallen.

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