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Die Vorbereitungen für das diesjährige Auswärtsspiel im Frankenland waren durch zahlreiche Absagen der üblichen Mitfahrer bestimmt, da sowohl Heckes als auch Raiwa und Gunners mit der faulen Ausrede „Arbeit“ um die Ecke kamen und der Kölner sich ja eh in Spaniens Sonne bräunen ließ. Damit die Tour allerdings für Menden/Sieg Marc und mich nicht im finanziellen Fiasko enden sollte, wurden fix Dietmar/Bottrop samt Kumpel Dirk zu einer Mitfahrt überredet. Nun stand man lediglich noch vor der Wahl des passenden Autos, aber da Marci sein Flitzer Probleme mit den Bremsen hatte und den anderen nur ein Cabrio zur Verfügung stand, war die Entscheidung zugunsten meines Fiestas schnell getroffen.

Nachdem man dann mal wieder um 14.00 Uhr vorschnell auf der Arbeit abgetischt war, ging es zügig zum Marci, wo die anderen drei eingeladen werden sollten. Man hatte sich eigentlich auf 15.00 Uhr geeinigt, aber da die drei noch diverse Brausen einkaufen mussten, kam man natürlich nicht vor 15.30 Uhr auf die Bahn. Im Klartext also 4,5 Stunden für 400 km, was eigentlich zu machen sein müsste. Den angekündigten 10 km Stau bei Würzburg redete man sich natürlich schön („..der hat sich bestimmt schon aufgelöst etc..“)…Die ersten 200 km bis Frankfurt wurden auch fix geschafft, so das die neuste Hochrechnung bei 2,5 Stunden für die zweiten 200 km lag. Die drei Mitfahrer naschten sich unterdessen die Brausen weiter munter in die Birne, so dass der Alkoholpegel der drei Mitfahrer bereits jetzt deutlich über null lag. Da sich die leeren Pullen mittlerweile stapelten, wurde der nächste Rastplatz angesteuert und weitere Brausen für 46,70  € eingeladen!!

Da der Verkehr aber von Frankfurt bis Würzburg nur noch schleppend voran ging, konnte man den Anpfiff schon mal knicken, was aber mittlerweile keinen Mitfahrer mehr störte, denn diese verbrachten die Zeit lieber mit sinnlosen Anrufen. Wobei besonders ein anonymer Bierverkäufer aus Bottrop heute sein ganzes Telefonbuch nacheinander anwählte und hier scheinbar beim Buchstaben „R“ hängen blieb, denn Menden/Sieg Renate wurde fortan mindestens fünfmal angerufen und mit diversen Sauf- und Frauengeschichten unterhalten. Pünktlich zur 30. Minute war Nürnberg erreicht und nachdem man den gleichen Parkplatz wie letztes Jahr angesteuert hatte, war man bereits pünktlich zur 40. Minute im Stadion. Ätschi, die Serie hält…

Im Stadion traf man dann sofort diverse Bekannte, wobei besonders der Coburger und Hussmann mal wieder ordentlich angetischt hatten (Laut Coburger seit 16.00 Uhr), so das diese Herrschaften bereits durch wildes „Rumgepoge“ im Block auffielen! Man hatte noch keinen Blick aufs Spielfeld geworfen, da war auch schon Halbzeit und beim aktuellen Spielstand von 1:0 für Nürnberg hatte man wohl auch nichts verpasst. Im laufe der 2.Halbzeit turnte der Coburger mal wieder etwas wilder durch de Block, nur das diesmal ne Sitzschale zerbrach und der Übeltäter jetzt zwecks Personalienaufnahme von drei Ordnern heraus gebeten wurde. Bei uns natürlich zunächst verwunderte Blicke, die in Erstaunen wichen, als kurze Zeit später drei Polizisten in den Block kamen (wobei der eine ne  Kamera mitschleppte) und den beschädigten Sitz erst mal aus allen Positionen fotografierten. Unsere Verwunderung war natürlich jetzt komplett und man stellte fest, dass es mit der Coburger Alkoholfront nie langweilig wird.

Unglaublicher Weise schaffte man dann noch irgendwie den Ausgleich und tischte natürlich zur 85. Minute ab, denn man hatte schließlich die nötigen 45 Minuten gesamt voll gemacht! Schnell von den bekannten Gesichtern verabschiedet und zügig die paar km bis Geiselwind weggenascht, wo die Trinkenden unter uns (also alle außer mir) nach einer festen Nahrung riefen, denn 15 - 20 Brausen pro Nase (so meine Schätzung) machen scheinbar doch hungrig!! Nach etwas überdurchschnittlich langer Pause, Dietmar musste erst noch die gesamte Speisekarte probieren, ging es weiter Richtung Heimat. Die trinkenden unter uns (also wieder alle außer mir) wickelten sich unterdessen in Marcis Fahne ein und nahmen erst mal ne Mütze Schlaf. Das hatte zum Vorteil, dass ich zwar jetzt endlich mal Ruhe vor den geistreichen Gesprächen hatte, aber mich alleine und gegen die Müdigkeit durch die Nacht kämpfen musste!

Gegen 02.00 Uhr war dann aber der Weg zum Marci ohne einschlafen geschafft und die alkoholisierten unter uns (also alle außer mir) klärten einen noch über moderne Entsorgung von leeren Flaschen auf (sprich: alle in den nächsten Busch)!! Anschließend noch schnell die restlichen 100 km nach Hause abgerissen und man freute sich schon, auf das klingeln des Weckers in drei Stunden. Abschließendes Fazit lässt nur zwei Erkenntnisse zu: 1.Schalkes Fanszene besteht wohl doch nur aus Alkoholikern und 2. Beim nächsten mal bin ich dann mal wieder der Beifahrer.

no pics


 
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